21. Dezember 2017

Danke, lieber Tannenbaum

Jeder, der (Klein-)Kinder hat, wird sie kennen – die Lieder von Rolf Zuckowski. Und vermutlich läuft momentan nicht nur bei uns zuhause „In der Weihnachtsbäckerei“ rauf und runter. Mein persönliches Weihnachts-Lieblingslied von ihm ist allerdings ein anderes.

In diesem Lied heißt es in Strophe zwei:

„Die Kinder sind erwacht,
vorbei die heil’ge Nacht,
und immer noch liegt in der Luft
der süße Weihnachtsduft.
Die Eltern dreh´n sich stumm
nochmal im Bett herum,
zum Aufsteh´n ist es viel zu früh,
doch träumend ahnen sie:
Wie die Kinder spielen,
früh am Morgen ganz allein,
was sie im Weihnachtszimmer fühlen,
sogar noch ohne Kerzenschein.“

Magische Momente

Für Viele eventuell ein Text wie viele andere von Rolf Zuckowski auch, mich aber berührt er jedes Mal, wenn ich ihn höre. Denn er beschreibt haargenau, wie es bei uns zuhause war, als ich klein war: Das Schönste am ganzen Weihnachtsfest war der Morgen am 25. Dezember. Die ganze Aufregung und Anspannung waren weg, und meine Schwestern und ich haben uns früh morgens ins Wohnzimmer geschlichen, während unsere Eltern noch geschlafen haben. Kein Kerzenlicht, keine Weihnachtsmusik – und doch magisch. Völlig versunken sind wir in die neuen Spielwelten eingetaucht und haben Geschichte um Geschichte um das neue Spielzeug gewoben. So haben wir stundenlang unter dem Tannenbaum verbracht.

Vom Zauber des Weihnachtsbaumes

Da kommt er jetzt ins Spiel, der Tannenbaum. Der Refrain des besagten Weihnachtsliedes lautet:

Danke, lieber Tannenbaum,
für diese schöne Zeit,
danke für das Glück
und für dein buntes Lichterkleid.“

Auch wenn die Magie des Weihnachtszimmers aus Kinderzeiten heute für mich verschwunden ist, die Dankbarkeit für den Tannenbaum empfinde ich noch immer. Jedes Jahr wieder.

Am 24. Dezember vormittags wurde bei meinen Eltern der Weihnachtsbaum ins Haus geholt und geschmückt. Dass das nicht früher passiert ist, war wahrscheinlich dem Weihnachtsstress geschuldet. Trotzdem gehört es für mich genau so. Und der Moment, in dem der Baum ins Haus kommt, hat für mich noch heute einen gewissen Zauber. Denn dann beginnt für mich Weihnachten.

In diesem Sinne wünschen wir Markenerzähler allen ein magisches, glückliches und zauberhaftes Weihnachtsfest.

 

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Berit Huyke
About Berit Huyke
Berit kennt die Kommunikationsbranche seit 1999 - und zwar nicht nur die Agentur-, sondern auch die Unternehmensseite. Dadurch kann sie die Anforderungen seitens der Kunden sehr gut einschätzen. Sehr viel über Kommunikation hat sie außerdem durch ihren jahrelangen Umgang mit Pferden gelernt, genauso wie von ihrem Hund, aber vor allem von ihren beiden Kindern. Ihre Lieblingsbereiche sind die interne Kommunikation und der Aufbau von Arbeitgebermarken.

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